Japanische Gedichtsformen: Haiku, Senryu, Tanka & Renga

Das Streben der Japaner nach Einfachheit und Kürze drückt sich seit Jahrhunderten in der Kunst der Haiku Dichtung aus.

Auch Senryu hat drei Zeilen und  17 Silben.

Haiku ist Naturlyrik mit einem tieferen Sinn,
Senryu befaßt sich mit alltäglichen Dingen.

Die Grenzen sind nicht starr, deshalb wird ein hier als Senryu  erscheinender Dreizeiler möglicherweise doch noch als Haiku gelten können.

Klassische Haiku und Senryu haben in der ersten Zeile 5 Silben,
in  der zweiten Zeile 7 Silben und
in der dritten Zeile 5 Silben.

Erweitert  man die Dreizeiler mit zwei Zeilen zu je 7 Silben, so entsteht ein Tanka.

Als Gesellschaftsspiel werden  Dreizeiler in derselben Weise erweitert, aber durch eine andere Person. Die dadurch entstehenden Antwort Gedichte nennt man Renga.

Viele Bücher und Bänder von Lore Tomalla bringen Beispiele für Haiku, Senryu, Tanka und Renga. Diese sollen Ihr Interesse wecken zu  eigenen Versuchen anspornen.

Vor allem sollen die Kurzgedichte Freude bereiten.

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