SURYA NAMASKR – GRUß AN DIE SONNE (Teil 1)

SURYA NAMASKRGRUß  AN  DIE  SONNE
Position 1 bis 6

Ein Artikel von Lore Tomalla

S. auch Buch “Auf verschiedenen Wegen zum gleichen Ziel

erste Position:
Hände vor der Brust pressen.

Om Hrim Mitraya Namaha

Wir pressen die Hände vor der Brust. Das stärkt unsere Herzkräfte und auch unsere Abwehrkräfte. Unter dem Brustbein ist die Thymusdrüse, die uns davor bewahrt krank zu werden. Hier werden die körpereigenen Abwehrkräfte hergestellt, die uns gesund erhalten und uns damit befähigen, unsere Alltagsaufgaben jeden Tag zu erfüllen.

Mit dem Mitras Aspekt der Sonne meinen wir : zu allen gleich liebevoll. Wir nehmen uns vor, keine Unterschiede zu machen, so wie die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

Es ist keine Routine-Freundlichkeit gemeint, sondern wirkliche Aufmerksamkeit den ganzen Tag über allen entgegenbringen. Keine leichte Aufgabe, wenn man müde oder zerstreut ist. Die Silbe Hrim enthält den Vokal i der im Kopf wirkt und unsere Aufmerksamkeit weckt oder erhält.

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zweite Position:
Handbewegung, Hände über den Kopf heben, einatmen, sich durchdehnen.
Om Hram Ravaye Namaha

Diese Position hilft uns, Wünsche auszudrücken, darüber zu sprechen.

Wir atmen tief ein in dieser Position, so wie man einatmet, wenn man vorhat, lange zu sprechen und sich selber dafür Mut machen möchte.

Die Silbe Hram enthält den Vokal a, der uns unsere Wünsche, die aus dem Herzen aufsteigen, bewußt macht und uns hilft, Selbstbewußtsein zu entwickeln.

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dritte Position:
Vorbeuge, Hände am Boden, Stirn an den Knien.

Om Hrum Suryaya Namaha

Surya wird die aufgehende Sonne genannt. Die Nacht ist vorbei, der Tag beginnt. Diese Position schenkt uns Aktivität für den ganzen Tag.

Wie ein Wecker uns aus dem Schlaf reißt, so werden wir munter an unsere alltäglichen Aufgaben herangehen und sie meistern.

Der Rücken wird gedehnt, der Kopf gut durchblutet, die Kopfnerven belebt.

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vierte Position:
rechtes Knie nach vorn, linkes Bein zurück,
bei langsamer Durchführung Arme erhoben:
Om Hraim Bhanave Namaha

Wie schön sieht doch die Sonne aus, wie viel schöner sieht alles aus, wenn die Sonne scheint!

So „schön“ wollen wir alles machen: Den Tisch decken, aufräumen, uns selber auch sauber und adrett, die Sonne in ihrem Bhanave Aspekt schenkt Schönheit – allem: auch unserer Rede. Immer. Jeden Tag. Nicht nur Sonntags.

a

fünfte Position:
Beide Beine nach hinten strecken.
Liegestütz, Körper waagerecht.

Om Hraum Khagaya Namaha

Hraum ist ein sehr starkes Bekräftigungsmantra. Khagaya bedeutet: es geht mir etwas im Kopf herum. Ich prüfe, paßt das zu mir, so wir ich es mir wünsche. Paßt das in meinen Alltag, paßt es zu meiner Mentalität?

Wenn ich etwas so intensiv durchsetzen möchte, muß ich sorgfältig prüfen, ob es wert ist, verwirklicht zu werden und ob ich das schaffe.

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sechste Position:
Sich auf die Fersen setzen, die Brust am Boden,
den Kopf zwischen den weit nach vorn gestreckten Armen.

Om  Hraha Pushne Namaha

Diese Position hat eine starke Wirkung auf Magen und Verdauungs System. Wenn wir aktiv wirken wollen, muß die Verwertung unserer Nahrung im Körper optimal sein und ebenso die Steuerung, daß die Nährstoffe im Körper an die Stelle kommen, wo sie gebraucht werden.

Ein Beispiel: Wenn wir Kalzium aufnehmen, wollen wir, daß es unsere Knochen aufbaut und nicht, daß es sich in den Arterien als Arterienverkalkung ablagert.

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